Aktuelle Infos

10 Jahre Wassererlebnishaus Rieneck

DropsyDas Wassererlebnishaus Rieneck feiert sein zehnjähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums veranstalten der Naturparkverein, die Naturparkführer:innen sowie die Stadt Rieneck am Sonntag, den 22. Mai 2022 von 11:00 bis 16:00 Uhr einen feierlichen Aktionstag auf dem Gelände des Wassererlebnishauses. Geboten werden Infos, Spiele, Aktionen und Führungen. Außerdem werden eine neue Spielstation, eine Komposttoilette und weitere infotafeln eingeweiht. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, die Feuerwehr Rieneck übernimmt die Bewirtung mit Bratwürsten und Getränken.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Veranstaltung zu kommen. Ihr Auto können Sie in der Ortsmitte Rieneck, entlang der Fließenbachstraße oder am Wanderparkplatz kurz vor dem Schützenhaus abstellen. Ab dort bitte über Obertorstraße bzw. Fließenbachsraße der Ausschilderung zum Wassererlebnishaus entlang des Fließenbachs folgen. Die Wegstrecke beträgt ab der Stadtmitte ca. 3 km, ab dem Schützenhaus 1,5 km. Etwa 200 m hinter dem Schützenhaus beginnt der Wald- und Wasserlehrpfad, der direkt zum Wassererlebnishaus führt.


Eine Karte mit den Parkmöglichkeiten gibt es hier, das Faltblatt zum Wassererlebnishaus mit einer Wegbeschreibung können Sie hier
herunterladen.
Für Rückfragen steht das Team des Naturpark Spessart gerne zur Verfügung
info@naturpark-spessart.de
Tel. 09351 603-947


Der Naturparkverein und die Stadt Rieneck hatten zwischen 2010 und 2012 die ehemalige Anlage zur Aufbereitung von Trinkwasser im Fließenbachtal zu einem Info- und Erlebniszentrum umgestaltet. Seit seiner offiziellen Einweihung im Mai 2012 hat sich das idyllisch gelegene Gelände am Fließenbach zu einem Besuchermagneten entwickelt. Gerade bei Familien und Kindern kommen die verschiedenen Erlebnis- und Spielstationen sehr gut an, zum Beispiel das Hochwassermodell. Hier können Besucher:innen ihre eigene Gewässerlandschaft gestalten und mittels einer Handpumpe fluten.






Samstag 14. Mai:
Ausstechen von Jakobskreuzkraut
in den Kreuzwertheimer Erlichgärten

Der Naturpark Spessart e.V., die BUND Naturschutz-Ortsgruppe Kreuzwertheim und der Markt Kreuzwertheim suchen freiwillige Helferinnen und Helfer für eine Kreuzkraut-Ausstechaktion am Samstag, den 14. Mai im Streuobstgebiet Erlichgärten. Die giftige Pflanzenart hat sich hier - wie in vielen Wiesenflächen der Region - zuletzt stark ausgebreitet. Sie stellt insbesondere eine Gefährdung für Weidetiere und die Heunutzung der örtlichen Wiesen dar. Das Ausstechen der Kreuzkrautpflanzen ist somit ein Beitrag zum Erhalt der artenreichen Wiesen.

 

Jakobskreuzkraut (Foto: Christian Salomon)

 

Die Aktion ist von 10 bis 15 Uhr angesetzt.
Treffpunkt ist 10 Uhr am „kleinen Gnadenhof“ (an der St2315 Ortsausgang Kreuzwertheim Richtung Hasloch).
Professionelle Ausstechwerkzeuge werden gestellt. Auch für eine kostenlose Verpflegung der Helfer:innen wird gesorgt.
Mitzubringen sind lediglich Handschuhe, ggf. Eimer oder Säcke sowie Sonnen- oder Regenschutz.


Rückfragen gerne per E-Mail an Christian Salomon (Gebietsbetreuer für Grünland im Naturpark Spessart):  
christian.salomon@naturpark-spessart.de





Die Blüte der Schachblumen im Sinngrund hat begonnen

Blühende Schachblume (Foto: Oliver Kaiser)

 

Seit einigen Tagen entfalten die Schachbrettblumen oder kurz Schachblumen (Fritillaria Meleagris) auf den Feuchtwiesen im Sinngrund ihre charakteristisch gefärbten Blüten. Die Blütezeit wird wohl bis Mitte Mai dauern. Gut beobachten lassen sich die Liliengewächse zum Beispiel nördlich von Obersinn kurz vor der Eisenbahnbrücke (Parkplatz an der rechten Straßenseite), auf den Sinngrundwiesen bei Schaippach oder zwischen Burgsinn und Rieneck entlang des Sinntal-Radwegs.

 

Blühende Schachblumen (Foto: Oliver Kaiser)

 


Besucher:innen werden gebeten, die Pflanzen von den Wegen aus zu betrachten bzw. zu fotografieren und die Wiesenflächen im Naturschutzgebiet nicht zu betreten. Das Pflücken oder Ausgraben der Pflanzen ist streng verboten.

Das Schachblumenfest in Obersinn fällt aufgrund der Pandemie leider aus. Allerdings veranstaltet die Gemeinde Altengronau im hessischen Naturpark am Sonntag, den 24. April ein Schachblumenfest.
Infos unter:
https://www.jossa-spessart.de/schachblumenwiesen/

 

Zudem bieten unsere Naturparkführer:innen Führungen an  z.B. am Donnerstag den 21.4 um 14:00 (Treffpunkt Burgweg 2, 97775 Burgsinn). Weitere Führungen können bei Gabi Bechold gebucht werden:
Gabi Bechold
gabi.bechold@landschaftsfuehrer.net
Tel.: 09356 2349



Fotowettbewerb der Naturparke lädt zum Mitmachen ein

Die Springspinne wurde im Naturpark Schönbuch, Baden-Württemberg, fotografiert und ist das diesjährige Key Visual für den VDN-Fotowettbewerb „Augenblick Natur!“ 2022 (Foto: VDN-Fotoportal/Angelika Hecht)

 

Kleine Springspinne ganz groß – mit diesem Foto lädt der Naturpark Spessart zusammen mit seinem Dachverband, dem Verband deutscher Naturparke (VDN), zum diesjährigen Fotowettbewerb ein. Zum Motto „Augenblick Natur!“ können Amateur- und Profi-Fotografinnen und -Fotografen ihre Bilder zwischen dem 1. März und 31. Oktober einreichen; dabei steht in jedem Monat ein anderes Thema im Fokus.


„Mit dem Wettbewerb wollen wir Menschen motivieren, die Vielfalt und Schönheit unserer Natur festzuhalten. Mit den Bildern sollen die Facetten der Naturparke einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden“, so Oliver Kaiser, Geschäftsführer des Naturpark Spessart e.V.


Die Bilder des Wettbewerbs werden auf der Website www.naturparkfotos.de veröffentlicht. Das Online-Publikum wählt monatlich die 100 besten Bilder aus (vote per click). Aus diesen sucht eine dreiköpfige Jury die Top 10 aus und schickt sie in die Jahresauswahl. Die Siegerin oder der Sieger darf sich auf einen Fotoworkshop mit dem Fotojournalisten und Naturfotografen Hans-Peter Schaub freuen.


Der Wettbewerb wird in diesem Jahr von der Zeitschrift "NaturFoto", der Firma Novoflex, Kaufland Foto mit freundlicher Unterstützung von CEWE sowie dem Rheinwerk Verlag unterstützt. In den letzten Jahren wurden von den Nutzerinnen und Nutzern des Naturpark-Fotoportals www.naturparkfotos.de über 150.000 Fotos aus den deutschen Naturparken eingestellt.


Kaiser: „Wir sind gespannt, welche Fotos wir aus unserem Naturpark Spessart zu sehen bekommen.“ Denn der Blick auf die heimische Natur sei immer subjektiv und individuell.

 

Informationen zum Wettbewerb erhält man auf
www.naturparkfotos.de

 

Insgesamt gibt es heute 104 Naturparke auf über 28 Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland. Der Verband Deutscher Naturparke e. V. ist seit 1963 der Dachverband der deutschen Naturparke. Zusammen mit dem Verband Nationale Naturlandschaften e.V. ist er Träger der Dachmarke „Nationale Naturlandschaften“, dem Bündnis der deutschen Nationalparke, Naturparke, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete. Auf rund einem Drittel der Fläche Deutschlands bewahren sie gemeinsam mit den Menschen faszinierende Natur, vermitteln Freude beim Erleben der Natur und gestalten die Zukunft mit Zuversicht nachhaltig.


Schüler:innen der Naturpark-Spessart-Grundschule Partenstein pflanzen Bäume

(Foto: F. Kühne)

 

Wie bereits im vergangenen Jahr konnte auch dieses Jahr am 14. Dezember eine Baumpflanzaktion durch Mitarbeiter des Amts für Ernährung Landwirtschaften und Forsten (AELF) und des Naturparks gemeinsam mit Schüler:innen der Naturpark-Spessart-Grundschule Partenstein durchgeführt werden.

 

(Foto: F. Kühne)

 

Organisatorin Katja Sander von der Fachstelle Waldnaturschutz wurde neben Revierförster Stefan Feller und Forstwirtschaftsmeister Christoph Hengst vom Forstamt Lohr auch von Naturpark-Ranger Felix Kühne unterstützt.

 

(Foto: W. Amend)

 

Zunächst zeigte Christoph Hengst den Kindern der 3. und 4. Klasse den richtigen Einsatz von Hohlspaten, Fluchtstäben und Schaufel. Anschließend konnten die jungen Pflanzhelfer in kleinen Gruppen unter Anleitung der Helfer das Profil eines Fichtenbestands mit Buchensetzlingen und Schwarznussamen aufwerten. Dieses Waldstück wurde ausgesucht, da die Fichte ein Flachwurzler ist. Diese Baumart leidet zurzeit besonders stark unter Trockenstress, Borkenkäferschäden und anderen Effekten des Klimawandels. Ziel der Maßnahme ist es diesen Wald durch das Einbringen der Laubbaumarten klimastabiler zu gestalten. Die Schüler:innen zeigten trotz des trüben Wetters großen Arbeitseifer und speziell beim Vergraben der Schwarznüsse hatten sie großen Spaß. Schulleiterin Anette Winter war vom Einsatz ihrer Klassen begeistert und freute sich, dass die Aktion durchgeführt werden konnte. „Besonders die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse, die das letzte Jahr bereits Bäume pflanzen konnten, haben sich sehr auf den Tag im Wald gefreut.“

 

(Foto: W. Amend)

 

Die Pflanzaktion wurde auch vom Partensteiner Bürgermeister Stephan Amend besucht, der sich sichtlich begeistert vom Engagement der Kinder zeigte. Zur Belohnung für ihre fleißige Arbeit bekamen die Schüler:innen so von ihm einen warmen Punsch spendiert. So konnte auch die zweite in dieser Form stattfindende Pflanzung mit Zufriedenheit aller Beteiligten durchgeführt werden.

 


Vandalismus im Naturpark Spessart

Gestohlenes Standortschild

 

Um den erholungssuchenden Wanderern im Spessart an Weggabelungen oder Kreuzungen die Orientierung zu erleichtern, wurden durch den Naturpark Spessart e.V. rund 1000 Wegweiserpfosten mit entsprechender Beschilderung aufgestellt. In Kombination mit den Wegemarkierungen, welche durch den Spessartbund unterhalten werden, erstreckt sich ein Wanderwegenetz von über 4000 km alleine auf bayerischer Seite.

 

Beschädigter Wegweiser

 

Leider häufen sich die Meldungen von beschädigten, zerstörten oder gestohlenen Wegweiserschildern im Naturpark Spessart. An einigen Stellen wurden die Standortschilder, welche zur Orientierung und Verortung dienen, bereits mehrmals in Folge gestohlen.  Mutwillige Zerstörung und Vandalismus sind besonders für nicht ortskundige Wanderer ärgerlich, welche dann vor “nackten“ Wegweiseren stehen.

 

Montage eines Wegweisers durch Ranger Andreas Gries

 

Für uns als Naturpark ist dies ebenso ärgerlich, da uns hier nicht nur erhebliche Kosten entstehen, unseren Rangern geht dadurch bei der Instandsetzung unnötig viel wertvolle Arbeitszeit verloren, die an anderer Stelle z.B. im Naturschutz und der Bildungsarbeit wiederum fehlt.

Um hier entsprechend gegen zu wirken, wurde die Polizei bereits über die Vorfälle informiert. Außerdem werden zukünftig stichpunktartig und zeitlich begrenzt einige Wegweiserstandorte gezielt überwacht.

 

Intakter Wegweiser

 

Ebenso sind wir hier für sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung sehr dankbar. Sollten Sie mitbekommen, dass sich jemand an den Einrichtungen der Wanderinfrastruktur zu schaffen macht, nehmen wir diese Hinweise gerne entgegen, um der Sache konkret nach zu gehen.

 

Ansprechpartnerin

Daniela Kaiser/Assistenz
Naturpark Spessart e.V.
Frankfurter Straße 4
97737 Gemünden am Main
Telefon: 09351 603 947
daniela.kaiser@naturpark-spessart.de


Pflegeeinsatz am steilen Hang

 

Beim Aktionstag des Grünlandprpojekts wurde der Hang von Robinien befreit (Foto: C. Salomon)

 

„Ideal gelaufen“ ist laut Naturpark-Gebietsbetreuer Christian Salomon ein Landschaftspflegeeinsatz direkt oberhalb der Wintersbacher Straße in Dammbach. Organisiert wurde der Arbeisteinsatz am letzten Oktoberwochende gemeinsam mit Naturpark-Ranger Andreas Gries. Sechs Freiwillige hatten auf der steilen Ziegenweide den Robinienaufwuchs beseitigt und damit einen sichtbaren Beitrag zur Offenhaltung des Dammbachtals geleistet. Auf rund 50 Meter Hanglänge wurden Robinien gefällt, per Seilwinde den Hang hinaufgezogen und zum Großteil direkt verbrannt. Sonniges Herbstwetter, nette Gesellschaft und ein leckeres Mittagessen mit geschmortem Zicklein sorgten dafür, dass die Teilnehmer trotz Anstrengung und zahlreicher Kratzer auch Spaß bei ihrem Einsatz hatten. Hygienemaßnahmen und ausreichender Abstand konnten in der kleinen Gruppe gut eingehalten werden.


Der entbuschte Hang lässt wieder den freinen Blick über das Dammbachtal zu (Foto: C. Salomon)

 

Im Rahmen des „Grünlandprojekts im Dammbachtal“ untertützt der Naturpark Spessart e.V. seit etwa zehn Jahren örtliche Landwirte beim Offenhalten und Wiederherstellen von (Streuobst-)Wiesen. So wurden u.a. schon hunderte Grundstücke entbuscht, alte Obstbäume saniert, Informationstafeln erstellt, Apfelsaftaktionen mit der Grundschule organisiert und über das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm die Zuschüsse für örtliche Tierhalter verbessert. An den jährlichen „Aktionstagen“ hatten sich die letzten Jahre bis zu 70 Helfer engagiert. „Für dieses Jahr und die bekannten Umstände war die Gruppe genau richtig“, meint Christian Salomon. Nächstes Jahr dürften es hoffentlich gerne wieder mehr Helfer sein.


Leckere Stärkung für die Landschaftpfleger
(Foto: C. Salomon)

 

 

Neue Wander- und Infotafel des Naturpark Spessart an der Bayrischen Schanz

 

Naturpark-Ranger Berit Arendt beim Montieren der Infotafel (Foto: Julian Bruhn, Naturpark Spessart e.V.)

 

Ab sofort lädt eine neue Infotafel des Naturpark Spessart zum Wandern, Erholen und Erkunden rund um die Waldschänke Bayrische Schanz bei Lohr-Ruppertshütten ein. Außer einer großzügigen Kartenübersicht erwarten naturinteressierte Besucher drei ausgewählte leichte bis mittlere Tourenvorschläge sowie nähere Informationen zu typischen Bewohnern dieser Region wie z.B. großes Mausohr oder Buntspecht. Die Infotafeln des Naturpark Spessart werden zu 50% durch die Regierung von Unterfranken gefördert.

Unser besonderer Tipp:
Lassen Sie doch im Anschluss ihres Spessartausfluges den Tag bei einem leckeren Getränk und einem kleinen Gaumenschmaus in der traditionellen Waldschänke Bayrische Schanz ausklingen
... und genießen Sie die einmalige Atmosphäre eines ehemaligen Zollhauses entlang der Birkenhainer Straße!


 

Unterstützen Sie das Citizen-Science-Projekt #DawnChorus2020

 

 

Durch den Covid-19-Lockdown und die reduzierten menschlichen Aktivitäten ist es in unseren Städten und Dörfern plötzlich stiller als sonst. Stimmen der Natur, die sonst kaum wahrgenommen wurden, sind nun umso deutlicher hörbar. Speziell in diesem Frühjahr ist das charakteristische, frühmorgendliche Vogelkonzert zu hören wie nie.


Am 1. Mai starteten BIOTOPIA Naturkundemusem Bayern und die Stiftung Nantesbuch deshalb #DawnChorus2020 (“Morgenkonzert”). Ein sogenanntes Citizen-Science-Projekt, das  Erwachsene und Kinder dazu einlädt, das morgendliche Vogelkonzert mit dem Handy aufzunehmen und die Tonaufnahmen der Wissenschaft und dem interessierten Publikum via Internet-Plattform www.dawn-chorus.org zugänglich zu machen. Die gesammelten Daten nützen Forscher der Max-Planck-Gesellschaft und ihrer Partner dazu, Änderungen der Artenvielfalt durch Klimawandel, Lebensraumverlust, Urbanisierung und andere Faktoren zu untersuchen. Jeder Teilnehmer des Projektes leistet also mit den lokalen Aufnahmen einen wissenschaftlichen Beitrag und wird zugleich Teil eines weltumspannenden künstlerischen Projekts. Denn die Tonaufnahmen werden in einem zweiten Schritt Künstlern übergeben.


Wenn Sie sich an #DawnChorus2020 beteiligen möchten, dann stehen Sie zum Beispiel an einem der kommenden Tage oder am nächsten Wochenende früher auf, genießen Sie das einmalige Orchester der Vogelstimmen und werden Sie Partner dieses inspirierenden Projektes. Die Aufnahmen sollen bis zum 22. Mai, dem Internationalen Tag der Biodiversität, gemacht und dann auf www.dawn-chorus.org hochgeladen werden.

 

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.dawn-chorus.org


Das Naturpark-Team wünscht viel Spaß beim Vogelkonzert!


 

Naturparkführer spenden 1.110 €
an die Aktion "Sternstunden"

 

Die Naturparkführer Armin Heil und Gabi Bechold mit dem stellvertretenden Geschäftsführer Julian Bruhn
(Foto: Naturpark Spessart)

 

Burgsinn, 12.12.2019

Auf dem Spessart Adventsmarkt an der Bayerischen Schanz wurden von den Naturparkführern Gabi Bechold und Armin Heil frische Misteln gegen eine freiwillige Spende verteilt. Julian Bruhn, stellvetretender Geschäftsführer freut sich über die stolze Summe in Höhe von 1.110 €, die bereits in voller Höhe an die "Sternstunden" weitergereicht wurde. "Hier haben wir ein sinnvolle Naturschutzmaßnahme mit einer tollen Spendenaktion verbinden können". Der Dank gilt neben den Naturparkführern auch dem Naturpark-Ranger Andreas Gries, der sich um die nötigen Genehmigungen kümmerte und die Misteln aus den Bäumen schnitt. Auch im nächsten Jahr wollen wir wieder versuchen diese Aktion auf gleiche Art und Weise zu unterstützen, so Bruhn.

 

Natur-Entdeckertag in der Alten Fasanerie in Hanau

Unter dem Motto „Natur erleben“ führte der Naturpark Spessart e. V. am 1. November für 18 Kinder der Klasse 1e der Goetheschule Offenbach einen Entdeckertag in der Alten Fasanerie in Klein-Auheim durch. Ermöglicht wurde dieser Tag durch die Kooperation des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN) mit dem Unternehmen CosmosDirekt, das die Naturentdecker-Tour der Schulklasse finanzierte. Im Auftrag des Naturpark Spessart e. V. organisierte und begleitete Naturparkführerin Melanie Weippert den Tag.

 

 

Klassenlehrerin Laura Frank begrüßte Melanie Weippert zur ersten Stunde im Klassenzimmer. Die Naturparkführerin stimmte die Kinder auf den Tag ein. Sie sammelte ihre Erwartungen und Kenntnisse rund um den Lebensraum Wald und erarbeitete abschließend die wesentlichen Verhaltensregeln für einen Tag im Wald und gegenüber den Tieren im Wildpark. Dann wurde es Zeit, in den Bus zu steigen, der die Kinder samt Betreuer zu ihrem Ziel brachte. Dort wurden sie bereits von Wildparkführerin Getrud Müller empfangen, die die Kinder für eine Tour als Waldindianer bestens vorbereitete. Gemeinsam bastelten sie Indianer-Kopfschmuck und wurden dabei in das Leben der alten Naturvölker eingestimmt. Anschließend stand alles im Zeichen der Spurensuche: die acht Jungen und zehn Mädchen erkundeten hautnah und spielerisch den Wald und die zahlreichen Tiere in der Alten Fasanerie. Ein besonderer Höhepunkt für die Gruppe war der Besuch der Wolfsgehege, in dem die Bewohner die Kinder bereits erwarteten – und mit den Kindern (natürlich in gebührendem Abstand) ihren Spieltrieb auslebten: Sie rannten mit den kleinen Waldindianern um die Wette, heulten ihr Wolfsheulen und alle hatten sichtlich Spaß.

 

 

Die Gruppe lernte spielerisch viel Wissenswertes über die Tiere im Park, unter anderem wie schlecht Wildschweine sehen können, welche Tiere was fressen, wie die Urtypen von Ziegen oder Bisons heißen und aussehen. Sie stemmten Elchgeweihe und durften über Fuchs- und Waschbärfell streicheln. Dass die Kinder dabei und natürlich auch beim Füttern einiger Tierarten ihre Berührungsängste verloren, war deutlich spürbar. Wie die Indianer früher konnten die kleinen Gäste die Natur mit allen Sinnen erleben, und nicht einmal das nasskalte Wetter trübte ihre Euphorie und Wissbegierde.

 

 

Kinder aus einem städtischen Umfeld haben oft wenig Gelegenheit, Naturerfahrungen zu sammeln. Ziel des Entdeckertages war es daher, diesen Kindern den Zugang zur Natur zu ermöglichen, um Wertschätzung für Pflanzen und Tiere zu wecken und ihnen darüber hinaus die Wichtigkeit des Naturschutzes erlebnisorientiert zu vermitteln. Dafür bot die Alte Fasanerie die optimale Umgebung: alte Baumbestände sowie das weiträumige Wildparkgelände mit naturnah gestalteten Tiergehegen, in denen man die Tiere noch unter weitgehend natürlichen Lebensbedingungen beobachten kann. Dieser Ort gibt den Kindern gleichzeitig eine Idee für ein nahe liegendes Ausflugsziel in die Natur mit der ganzen Familie.

 

Bilder: Melanie Weippert

 

Umweltbildung an Naturparkschule Partenstein mit Themenschwerpunkt „Bienen“

 

Bei der Naturpark-Spessart-Grundschule in Partenstein drehten sich gleich mehrere Umweltbildungsaktionen rund um das Thema „Wild und Honigbienen“.

 

Am 15. Juni war der Umweltexperte Albrecht Trenz im Rahmen der „Umweltaktionstage“ zu Gast in der Partensteiner Grundschule. Dieses neue Umweltpädagogik-Programm hat das Handelsunternehmen Kaufland 2018 gemeinsam mit dem Verband Deutscher Naturparke gestartet. Albrecht Trenz besucht in diesem Rahmen von April bis Oktober mehr als 80 Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland und bringt Kindern und Jugendlichen die faszinierende Welt der Bienen näher. Albrecht Trenz erläuterte den knapp 100 Partensteiner Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 bis 4 in unterhaltsamen und informativen Präsentationen unter anderem, wie die Bienen Honig herstellen, welche verschiedenen Aufgaben Bienen haben, und was es mit Propolis auf sich hat. Dabei thematisierte Trenz natürlich auch die Gefährdung und den Schutz der wichtigen Bestäuber und zeigte ökologischen Zusammenhänge auf.

 

 

Die Kinder brachten dabei schon einiges an Vorwissen mit, denn die Grundschule Partenstein hat das Thema Biene bereits mit einem eigenen Bienenprojekt aufgegriffen. Die erste Klasse begleitet bereits seit einigen Monaten ein Bienenvolk des ortsansässigen Imkers Ingo Steigerwald. Die Schülerinnen und Schüler verfolgen regelmäßig die Entwicklung des Bienenvolkes während eines Bienenjahres und lernen die einzelnen Aufgaben einer Arbeiterbiene kennen. Die kleinen Nachwuchsimker haben unter Anleitung von Herrn Steigerwald bereits den ersten Honig fachgerecht geerntet und abgefüllt. Dieser kommt beim gesunden Frühstück natürlich dann auf´s Brot. An der Schule wurde weiterhin ein Wildbienenhotel gebaut, an dem die Kinder Wildbienen und andere Insekten beobachten können.

 

Aufbauend auf den „Umweltaktionstagen“ fanden in den letzten Tagen Exkursionen statt. Die erste Klasse war mit der Gebietsbetreuerin des Naturparks Judith Henkel auf den Wiesen rund um Partenstein unterwegs und nahm diesen Lebensraum genauer unter die Lupe. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler neben Wildbienen auch viele andere heimische Tiere und wichtige ökologische Zusammenhänge kennen.


Hintergrund: Naturpark Spessart Grundschule Partenstein
Die Grundschule der Gemeinde Partenstein ist seit über 10 Jahren als sogenannte „Naturparkschule“ anerkannt und seit letztem Jahr auch offiziell vom Verband Deutscher Naturparke zertifiziert. Die Themen Natur und Umwelt sowie Naturpark sind in besonderem Maße im Unterricht und Schulleben verankert, zum Beispiel im Rahmen von Exkursionen, Lehrerfortbildungen und den „Umweltaktionstagen“.

Naturpark-Spessart-Grundschule Partenstein

 

 

Informationsbroschüre Naturpark Spessart
Bayerns ältester Naturpark stellt sich vor

[PDF] Informationsbroschüre Naturpark SpessartDer Naturpark Spessart e.V. hat für Einheimische und Besucher seine Informationsbroschüre neu aufgelegt. Diese präsentiert auf 68 Seiten mit zahlreichen schönen Bildern und kurzen, informativen Texten den Naturpark, den Naturparkverein und seine Arbeit sowie die Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten in der Region.

 

Informationsbroschüre ansehen

 

 

 

 

Neues Logo für den Naturpark Spessart

Der Spessart wird seit über 50 Jahren von zwei Naturparkverwaltungen betreut. Auf bayerischer Seite kümmern wir vom Naturpark Spessart e.V. uns um die zahlreichen Aufgaben, auf hessischer Seite sind es die Kolleginnen und Kollegen vom Zweckverband Naturpark hessischer Spessart. Trotz einer engen Abstimmung und gemeinsamer Projekte wie der Erstellung des Jahresprogramms gestaltet sich die grenzüberschreitende Arbeit leider nicht immer einfach. Bürokratische Hürden, knappe personelle und finanzielle Ressourcen auf beiden Seiten und unterschiedlichen, nicht kompatible Förderprogramme erschweren die Zusammenarbeit.

 

Umso erfreulicher ist es, dass sich beide Naturparkverwaltungen dafür ausgesprochen haben, sich zukünftig mit nur einem gemeinsamen Logo zu präsentieren und so den Grundstein für eine Dachmarke zu legen, die den gesamten Spessart umfasst. Zukünftig werden sich beide Naturparkverwaltungen unter dem Logo und dem Motto “Spessart - Naturpark im Herzen” präsentieren. Das Logo ist eine Fortentwicklung des bisherigen bayerischen Naturparklogos und zeigt den Wappenvogel und Namensgeber des “Spechtswalds”.

 

Maßgebliche Impulse und Unterstützung kommen von der Firma Engelbert Strauss aus Biebergemünd im hessischen Spessart, die den Prozess und die Logoentwicklung als Sponsor begleitet. Firmeninhaber Henning Strauss liegt viel an seiner Heimatregion und er möchte mit seinen Aktivitäten dazu beitragen, dass der Spessart sich als attraktive Region nach außen repräsentiert. Denn ein professionelles Standortmarketing hilft auch ihm und seiner Firma bei der Gewinnung neuer Fachkräfte. Die beiden Naturparkverwaltungen freuen sich über diese fruchtbare und zukunftsweisende Zusammenarbeit und werden diese weiter ausbauen.

 

Informationen

Weitere Informationen

Daniela Kaiser/Assistenz
Naturpark Spessart e.V.
Frankfurter Straße 4
97737 Gemünden
am Main
Telefon: 09351 603 947
Naturpark Spessart

 

Tourenportal

Tourenportal